Hydrotechnische Anlagenanalyse

Strukturelle Prüfprotokolle nach DIN EN 13480

Spannungsanalyse und Ermüdungsbewertung für Rohrleitungssysteme unter Betriebslast

Systematische Untersuchung der Tragfähigkeit von Rohrleitungsknoten unter zyklischer Druckbelastung. Die Prüfmethodik folgt den Vorgaben der DIN EN 13480 und umfasst Dehnungsmessungen, Finite-Elemente-Simulationen sowie die Bewertung der Schweißnahtkerben nach FKM-Richtlinie. Ausgewertet werden drei Lastfälle: Betriebsdruck, Probedruck und Extremlast.

Prüfzyklen: 12.400Max. Spannung: 186 MPaNormbezug: DIN EN 13480-3Werkstoff: S355J2+N

Technische Analyse

Strukturelle Prüfprotokolle für hydrotechnische Anlagen

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Druckprüfung nach DIN EN 13480

Zyklische Belastungstests an Rohrleitungsknoten mit 1,5-fachem Auslegungsdruck. Messdatenerfassung über 24 Dehnmessstreifen pro Knoten.

Abweichung < 3 % bei 12 Prüfläufen
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Ermüdungsanalyse nach FKM-Richtlinie

Bewertung von Schweißnähten unter wechselnden hydraulischen Lasten. Spannungsamplitude 45 MPa bei 2×10⁶ Lastwechseln.

Nutzungsdauer 32 Jahre bei Wartungsintervall 5 Jahre
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Korrosionsprüfung für Trinkwasserleitungen

Vergleich von Epoxidharz-Innenbeschichtung und kathodischem Schutz nach DIN 19704. Prüfmedium: Trinkwasser mit pH 7,2.

Schichtdicke 350 µm, Potentialabfall 85 mV
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Statische Tragfähigkeit von Stahlbetonbauwerken

Nachweis der Tragfähigkeit unter Eigengewicht und Wasserdruck nach DIN 1045-1. Rechenmodell mit 3D-FE-Methode.

Auslastungsgrad 68 % im Grenzzustand
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Hydraulische Stoßbelastung an Absperrarmaturen

Druckstoßsimulation bei Schließzeiten unter 0,5 s. Maximaler Druckanstieg 12 bar über Betriebsdruck.

Armaturenprüfung nach DIN EN 1074
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Langzeitdeformationsmessung an Rohrbrücken

Kontinuierliche Überwachung der Durchbiegung mittels faseroptischer Sensoren. Messintervall 10 Minuten über 24 Monate.

Maximale Verformung 4,2 mm bei 35 °C

Prüfprotokolle und Simulationsergebnisse

Strukturelle Analyse hydrotechnischer Anlagen

Druckprüfstand für Rohrleitungsknoten
Druckprüfung nach DIN EN 13480

Rohrleitungsknoten unter zyklischer Last

Messdatenerfassung an einem Prüfstand für Knoten DN 300. Die Spannungs-Dehnungs-Kurven zeigen eine ausreichende Reserve bis zur Streckgrenze.

Schweißnahtprüfung mit Ultraschall
Ermüdungsanalyse nach FKM-Richtlinie

Schweißnähte in Wasserbauwerken

Ultraschallprüfung an einer Kehlnaht eines Druckrohrs. Die berechnete Nutzungsdauer liegt bei 2,1 × 10⁶ Lastwechseln unter Volllast.

Korrosionsschutzbeschichtung auf Rohrinnenfläche
Korrosionsschutzstrategien

Innenbeschichtung für Trinkwasserleitungen

Epoxidharzbeschichtung auf einem Rohrabschnitt DN 200. Die Schichtdicke beträgt 400 µm, die Haftfestigkeit liegt bei 12 MPa.

Finite-Elemente-Simulation eines Rohrbogens
FE-Simulation nach DIN 19704

Spannungsverteilung in Rohrbögen

Die Simulation zeigt eine maximale Vergleichsspannung von 185 MPa an der Bogeninnenseite bei einem Betriebsdruck von 16 bar.

Dichtheitsprüfung an einem Flansch
Dichtheitsprüfung nach DIN EN 12266

Flanschverbindungen unter Temperaturwechsel

Die Prüfung bei 80 °C und 20 bar ergab eine Leckrate unter 0,01 mbar·l/s. Die Dichtungswerkstoffe bleiben im elastischen Bereich.

Werkstoffprobe nach Zugversuch
Werkstoffprüfung nach DIN 50125

Zugversuch an Rohrleitungsstahl S355J2

Die Streckgrenze liegt bei 385 MPa, die Bruchdehnung bei 24 %. Die Ergebnisse bestätigen die Eignung für den Betrieb bei –10 °C.

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Nachvollziehbare Prüfverfahren und ingenieurtechnische Tiefe statt Standardlösungen

Prüfprotokolle nach DIN EN 13480

Jede Schweißnaht und jeder Rohrleitungsknoten wird nach den Vorgaben der DIN EN 13480 berechnet und dokumentiert. Die zulässigen Spannungen werden nicht pauschal angesetzt, sondern aus den tatsächlichen Betriebslasten abgeleitet. Das bedeutet: Nachweise, die einer externen Prüfung standhalten.

Ermüdungsbewertung nach FKM-Richtlinie

Bei zyklisch belasteten Wasserbauwerken reicht eine statische Berechnung nicht aus. Wir bewerten die Lebensdauer von Schweißverbindungen nach FKM-Richtlinie unter Einbeziehung der DIN 19704. Die Ergebnisse liefern konkrete Intervalle für wiederkehrende Prüfungen – keine pauschalen Annahmen.

Korrosionsschutz mit System

Ob Innenbeschichtung auf Epoxidharzbasis oder kathodischer Schutz – die Auswahl des Verfahrens hängt von der Wasserchemie und den Betriebstemperaturen ab. Wir vergleichen die Verfahren auf Basis von Langzeitdaten und Wartungsaufwand, nicht nach Herstellerangaben.

Dokumentierte Nachweise für Behörden und Betreiber

Alle Prüfungen und Berechnungen werden in einem Prüfbericht zusammengefasst, der den Anforderungen der zuständigen Aufsichtsbehörden entspricht. Die Dokumentation umfasst Messprotokolle, Spannungsnachweise und eine Bewertung der Restnutzungsdauer.

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