Druckprüfung nach DIN EN 13480
Zyklische Belastungstests an Rohrleitungsknoten mit 1,5-fachem Auslegungsdruck. Messdatenerfassung über 24 Dehnmessstreifen pro Knoten.
Abweichung < 3 % bei 12 PrüfläufenHydrotechnische Anlagenanalyse
Spannungsanalyse und Ermüdungsbewertung für Rohrleitungssysteme unter Betriebslast
Systematische Untersuchung der Tragfähigkeit von Rohrleitungsknoten unter zyklischer Druckbelastung. Die Prüfmethodik folgt den Vorgaben der DIN EN 13480 und umfasst Dehnungsmessungen, Finite-Elemente-Simulationen sowie die Bewertung der Schweißnahtkerben nach FKM-Richtlinie. Ausgewertet werden drei Lastfälle: Betriebsdruck, Probedruck und Extremlast.
Technische Analyse
Zyklische Belastungstests an Rohrleitungsknoten mit 1,5-fachem Auslegungsdruck. Messdatenerfassung über 24 Dehnmessstreifen pro Knoten.
Abweichung < 3 % bei 12 PrüfläufenBewertung von Schweißnähten unter wechselnden hydraulischen Lasten. Spannungsamplitude 45 MPa bei 2×10⁶ Lastwechseln.
Nutzungsdauer 32 Jahre bei Wartungsintervall 5 JahreVergleich von Epoxidharz-Innenbeschichtung und kathodischem Schutz nach DIN 19704. Prüfmedium: Trinkwasser mit pH 7,2.
Schichtdicke 350 µm, Potentialabfall 85 mVNachweis der Tragfähigkeit unter Eigengewicht und Wasserdruck nach DIN 1045-1. Rechenmodell mit 3D-FE-Methode.
Auslastungsgrad 68 % im GrenzzustandDruckstoßsimulation bei Schließzeiten unter 0,5 s. Maximaler Druckanstieg 12 bar über Betriebsdruck.
Armaturenprüfung nach DIN EN 1074Kontinuierliche Überwachung der Durchbiegung mittels faseroptischer Sensoren. Messintervall 10 Minuten über 24 Monate.
Maximale Verformung 4,2 mm bei 35 °CPrüfprotokolle und Simulationsergebnisse
Messdatenerfassung an einem Prüfstand für Knoten DN 300. Die Spannungs-Dehnungs-Kurven zeigen eine ausreichende Reserve bis zur Streckgrenze.
Ultraschallprüfung an einer Kehlnaht eines Druckrohrs. Die berechnete Nutzungsdauer liegt bei 2,1 × 10⁶ Lastwechseln unter Volllast.
Epoxidharzbeschichtung auf einem Rohrabschnitt DN 200. Die Schichtdicke beträgt 400 µm, die Haftfestigkeit liegt bei 12 MPa.
Die Simulation zeigt eine maximale Vergleichsspannung von 185 MPa an der Bogeninnenseite bei einem Betriebsdruck von 16 bar.
Die Prüfung bei 80 °C und 20 bar ergab eine Leckrate unter 0,01 mbar·l/s. Die Dichtungswerkstoffe bleiben im elastischen Bereich.
Die Streckgrenze liegt bei 385 MPa, die Bruchdehnung bei 24 %. Die Ergebnisse bestätigen die Eignung für den Betrieb bei –10 °C.
Nachvollziehbare Prüfverfahren und ingenieurtechnische Tiefe statt Standardlösungen
Jede Schweißnaht und jeder Rohrleitungsknoten wird nach den Vorgaben der DIN EN 13480 berechnet und dokumentiert. Die zulässigen Spannungen werden nicht pauschal angesetzt, sondern aus den tatsächlichen Betriebslasten abgeleitet. Das bedeutet: Nachweise, die einer externen Prüfung standhalten.
Bei zyklisch belasteten Wasserbauwerken reicht eine statische Berechnung nicht aus. Wir bewerten die Lebensdauer von Schweißverbindungen nach FKM-Richtlinie unter Einbeziehung der DIN 19704. Die Ergebnisse liefern konkrete Intervalle für wiederkehrende Prüfungen – keine pauschalen Annahmen.
Ob Innenbeschichtung auf Epoxidharzbasis oder kathodischer Schutz – die Auswahl des Verfahrens hängt von der Wasserchemie und den Betriebstemperaturen ab. Wir vergleichen die Verfahren auf Basis von Langzeitdaten und Wartungsaufwand, nicht nach Herstellerangaben.
Alle Prüfungen und Berechnungen werden in einem Prüfbericht zusammengefasst, der den Anforderungen der zuständigen Aufsichtsbehörden entspricht. Die Dokumentation umfasst Messprotokolle, Spannungsnachweise und eine Bewertung der Restnutzungsdauer.
Vertiefende Analysen zu hydrotechnischen Prüfverfahren und Werkstofffragen
Methodik und Auswertung für hydrotechnische Anlagen unter zyklischer Belastung gemäß deutscher Norm.
Beitrag lesenBewertung nach FKM-Richtlinie und DIN 19704 – Berechnung der Lebensdauer unter wechselnden hydraulischen Lasten.
Beitrag lesenInnenbeschichtung und kathodischer Schutz im Vergleich – Verfahren zur Langzeitstabilität der Infrastruktur.
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